2011.10.29. – Holzschnitzkunst und Steffi

haben wir heute gesehen. Erst genanntes war geplant und kostenpflichtig, zweit genanntes ungeplant aber kostenlos.

So nun der Reihe nach.

Nach einem emotionalem Abschied von Sabine und Alex, den Besitzern der Weaevers Rock Farm, ging es in rund zwei Stunden Fahrt die 220 Km nach Okahandija. Dort gibt es sowohl am Ortsbeginn als

auch am Ortsende einen Holzmarkt. In Zelten bieten hier die Einheimischen ihre vielfältigen Holzschnitzarbeiten an. Alex empfahl uns den Markt am Ortsausgang da es hier einen bewachten Parkplatz, ein Kaffeehaus und eine Tankstelle gibt.

Am Parkplatz angekommen kam gleich ein Mann von der Security und nach etwas Bakschisch versicherte er uns, ganz besonders auf unser Auto zu achten. Zwischendurch beobachteten wir wie andere, neu angekommene Touristen gleich vom Fahrzeug weg von den einheimischen Verkäufern über die Straße zu den jeweiligen Verkaufszelten eskortiert wurden. Wir gingen freiwillig über die Straße und waren schon bald von der Verkäuferschar umringt. Jeder wollte uns in sein Zelt schleppen und jeder versicherte uns, dass nur er die beste Ware und die günstigsten Preise hat.

Ein Zelt nach dem anderen besuchten wir und fast überall das gleiche Angebot. Die Verkäufer achteten genau auf uns. Sobald wir auf einen Gegenstand deuteten hatte er ihn schon in der Hand pries die

Ware in höchsten Tönen und ritze den Preis auf seine Haut. Somit hatten wir es weiß auf schwarz. Nun ging das Handeln los und da wir von Manuela und Rob (Danke liebe Kinder) schon einiges gelernt

haben (es aber sicher noch immer nicht so gut können wie die Beiden) bekamen wir die Sachen zu einem halbwegs passablen Preis.

Zuerst wollten wir alle Zelte besuchen, doch es waren ihrer und der Verkäufer zu viele, sodass wir nach ca. einem Viertel der Zelte unsere Tour abbrachen. Außerdem hatten wir ohnehin schon die geplanten Sachen eingekauft.

Etwa erschöpft vom Einkaufsbummel und noch verfolgt von einigen Verkäufern flüchteten wir über die Straße und fanden uns kurz darauf im vis-a-vis gelegenen Kaffeehaus wieder. Ein Rock-Shandy

(unser neues Lieblingsgetränk), Kaffee und ein Schokogugelhupf mit Schokosauce liesen uns bald wieder zu Kräften kommen. Jetzt brauchten wir nur mehr einen Bankomaten und eine Toilette um

unseren Weg wieder fortsetzen zu können.

Der Bankomat an der Tankstelle war schnell gefunden, das Geld problemlos behoben und schon ging es um die Ecke zum stillen Örtchen. Diesen Namen machte es aber bald keine Ehre, dann als wir

um besagte Ecke bogen und zufällig in eines der geparkten Autos schauten, gab es ein riesen Tamtam. In diesem Auto saß nämlich Steffi, die Besitzerin der Omburu-Ost-Farm, auf der wir vor einigen Tagen waren und auf der wir uns so unheimlich wohl gefühlt hatten. Wir hin zum Auto, Steffi heraus aus dem Auto und mit großem Hallo und Umarmungen wurde das unerwartete Wiedersehen

gefeiert. Leider musste Steffi bald wieder mit den neuen Gästen im Auto die Heimfahrt antreten, aber wir waren trotzdem alle froh einander so schnell wieder gesehen zu haben. Da das Örtchen jetzt

wieder still war, stand einem Besuch desselben und der baldigen Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel, der Düsternbrook-Farm nichts mehr im Wege.

Dieser Beitrag wurde unter Vorbereitung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s